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Errichtung ökologisch wertvoller Flachwasserzonen und Tümpel beim Gänsehäufel

Baubeginn: Februar 2022
Bauende: April 2022

Rückzugsräume für Fische, Amphibien und andere Gewässerorganismen sind in der Alten Donau angesichts der hohen Nutzung als Freizeitgewässer rar. Diese braucht es jedoch, um die Alte Donau als ökologisch hochwertiges und lebendiges Gewässer zu erhalten. Daher schafft die WGM im Auftrag der Stadt Wien – Wiener Gewässer (MA 45) ökologisch wertvolle Ausgleichsflächen für die am und im Wasser lebenden Tiere und Pflanzen.

Am nördlichen Zipfel des Gänsehäufels befindet sich eine vom Besucherbereich abgezäunte, in den letzten Jahren ungenutzte Wiesenfläche. Hier werden eine Flachwasserzone, ein Amphibientümpel sowie zwei Überwinterungshabitate für Reptilien entstehen. Ein Teil des ausgebaggerten Materials wird für die Herstellung einer Flachwasserzone am Ufer verwendet. Diese wird künftig Fischen als Laichplatz dienen und wird ein wichtiger Lebensraum für Jungfische sein. Der Bereich soll ausschließlich der Natur vorbehalten bleiben. Um Störungen zu vermeiden, wird die bestehende Absperrung beibehalten.

Im südlichen Abschnitt des Gänsehäufels befindet sich ein kleinerer, naturnaher Uferbereich, welcher von mehreren Altbäumen gesäumt ist. Aus Rücksicht auf die bestehende Vegetation erfolgen die Maßnahmen nur außerhalb der Baumkronen. Hier ist ebenfalls eine kleinere Flachwasserzone mit einem Amphibientümpel geplant. Mit dieser Flachwasserzone wird die bestehende Uferlinie von 5 m auf 45 m verlängert. Auf der Wasserseite verhindert eine Absperrung die Zufahrt für Boote.