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„Schwimmende Gärten“ im Donaukanal

Baubeginn Juli 2020

Die WGM errichtet am rechten Donauufer bei Donaukanal-Kilometer 5.5 die sogenannten „Schwimmenden Gärten“. Das Projekt sieht vor, die sogenannte Kaiserbadschleuse bzw. den derzeit unzugänglichen Schleusenkörper der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und einen konsumfreien und attraktiven Freiraum für alle BewohnerInnen der Stadt zu schaffen. Hierzu wurde das Büro Carla Lo Landschaftsarchitektur und Gmeiner Haferl Bauingenieure ZT GmbH, beide mit Sitz in Wien, beauftragt, ein Konzept auszuarbeiten. Da die Kaiserbadschleuse denkmalgeschützt ist, wurde auch das Bundesdenkmalamt eingebunden.

Das Projekt sieht vor, die rund 120 Meter lange und zwischen 7 und 10 Meter breite Insel mittels zweier Überplattungen über die Freda-Meissner-Blau-Promenade barrierefrei zugänglich zu machen. Die Position und Ausrichtung der neuen Überplattungen nimmt Bezug zum Schützenhaus (als Teil der ehemaligen Schleusenanlage) sowie zur Symmetrie von Otto Wagner. Wichtige historische Elemente wie Wehr oder Treppen werden freigehalten.

Intarsien im Bereich der Überplattungen werden zu Holzlandschaften mit grünen Inseln. Hier laden modellierte Holzdecks (grüne Wellen) zum Verweilen ein. Eine Absturzsicherung aus Edelstahl mit integriertem Effektlicht und ein Edelstahlnetz sorgen für Sicherheit und den Blickkontakt zum Wasser. Baumgruppen in den ruhigen Bereichen der Schleuseninsel spenden Schatten, Pflanzeninseln verstärken das grüne Bild. An der Uferpromenade wird ein Trinkbrunnen errichtet. Die „Schwimmenden Gärten“ sind auch Teil der Cooling-Maßnahmen der Stadt im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels.