AltlastenmanagementAltlastenmanagement
Wasserbauliche ProjekteWasserbauliche Projekte
Hydrogeologische ForschungHydrogeologische Forschung

Schwimmende Gärten am Donaukanal

WGM hat die bisher unzugängliche Kaiserbadschleuse erschlossen und neugestaltet

In nur drei Monaten Bauzeit hat die Wiener Gewässer Management Gmbh, Bereich Projektabwicklung, ein komplett neues Erholungsareal zwischen Augarten- und Salztorbrücke geschaffen. Die denkmalgeschützte Kaiserbadschleuse wurde in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt erschlossen und neugestaltet. Da gerade in diesem Abschnitt des Donaukanals kaum Grünflächen, sondern viele Betonflächen das Bild prägen, ist der neue innerstädtische Erholungsraum besonders wertvoll. Für die Erschließung der Schleuseninsel wurden zwei großzügige Überplattungen errichtet, deren Bauteile wurden per Schiff auf dem Donaukanal angeliefert und eingehoben. Die Fläche des Areals wurde durch die breiten Zugangsrampen von 900 auf 1.500 m² erhöht.

So gelangen Sie zu den Schwimmenden Gärten:

Sie erreichen das Areal am besten über den Abgang Augartenbrücke auf der rechten Donaukanalseite. Über die U-Bahn-Station Schottenring gibt es keinen direkten Zugang.

 

Die Kaiserbadschleuse, die im Donaukanal auf Höhe des Ringturms situiert ist, wurde zwischen 1904 und 1908 errichtet. Der Name bezieht sich auf das Kaiserbad, das sich an dieser Stelle befand und 1899 abgebrochen wurde. Die Kaiserbadschleuse sollte ursprünglich den Betrieb eines ganzjährigen, innerstädtischen Umschlaghafens im Donaukanal ermöglichen. Deshalb sollten außer der Schleuse Nussdorf, die bis heute besteht, noch drei weitere Staustufen gebaut werden. Als einzige der drei geplanten Staustufen wurde jedoch nur die Kaiserbadschleuse realisiert. Obwohl die Schleuse nie in Betrieb ging, blieb das auf der gegenüberliegenden Seite situierte Schleusengebäude von Otto Wagner, das so genannte Schützenhaus, erhalten. Jetzt stehen die Schwimmenden Gärten mit der Ausrichtung ihrer Überplattungen wieder in direktem Bezug zum Schützenhaus.